3 Wochen – wird sind dabei!
Seit Mittwoch, 3.3.2026 8 Uhr nimmt die gesamte 4B bei diesem besonderen, österreichweiten Experiment teil: 21 Tage ohne Smartphone
In der Klasse sind 15 Schülerinnen und Schüler. 10 von ihnen haben sich entschieden, beim Experiment mitzumachen und ihr Handy für 3 Wochen nicht zu benutzen, die restlichen Schülerinnen und Schüler zählen zur Kontrollgruppe. Ziel ist es herauszufinden, wie sich der Alltag ohne Smartphone verändert, ob die Kommunikation untereinander steigt und welche Verhaltensweisen sich ändern. Anhand von Fragenbögen zu Beginn und Ende des Projekts wird die mentale Gesundheit erhoben.
Hier kann mitgelesen werden, wie es den Teilnehmern in den nächsten 21 Tagen ergangen ist.

Ausfüllen des 1. Fragebogens

Stimmung und Gefühle nach dem ersten Wochenende:

ELENA: „Nach kurzzeitigem Abbruch von Sonntag auf Montag habe ich den Entschluss gefasst, noch einen Versuch zu starten, mit der Absicht durchzuhalten. Ich habe mich nach dem Abbruch schlecht gefühlt. Nun merke ich, dass ich mich besser aufs Lernen konzentrieren kann. Ich verbringe auch meine Freizeit häufiger im Freien und fahre mit dem Rad herum.“

MOHAMMAD: „Ich habe leider komplett abgebrochen. Ich konnte meine Termine nicht anders abstimmen, ich benötige dazu mein Smartphone.“

LINA: „Ich beobachte und schaue viel mehr auf andere Personen. Es fällt mir auf, wie häufig andere Personen ihre Smartphones nutzen. Das 1. Wochenende war herausfordernd, unter der Woche ist es mir leichter gefallen, weil ich mehr Beschäftigung hatte.“

PIA: „Ich habe das Wochenende gut überstanden. Ich bin viel mehr im Freien mit meiner Freundin und meiner Schwester. Es ist auszuhalten.“

EMILIAN: “ Ich habe mein Smartphone noch nicht eingeschaltet. Es ist schwerer, wenn in der Freistunde meine Mitschüler das Handy nutzen, darauf zu verzichten. Ich verbringe noch mehr Zeit im Freien. Es fehlt mir beim Nachschauen und Recherchieren. Jedenfalls schlafe ich besser.“

Stimmung und Gefühle nach zwei Wochen:

HANNAH: „Jetzt ist es schon leichter. Ich vergesse sogar schon auf das Handy zu schauen. Ich verbringe viel Zeit im Freien, mein Zimmer ist ordentlicher. Die erste Woche war am schwierigsten.“

NIKLAS: „Ich gehe seit dem Projekt noch öfter hinaus mit Freunden. Ich unterstütze meine Familie zu Hause. Allerdings hat sich bei mir nicht viel geändert, weil ich mein Handy sowieso nicht viel benutze.“

LENA: „Ich bin jetzt viel mehr draußen. Die Vorstellung, aufs Handy verzichten zu müssen, war viel schwieriger. Ich freue mich trotzdem, dass ich mein Handy bald wieder verwenden darf.“

BIWAR: „Mir geht es super, es ist nicht schwer für mich. Ich verwende das Handy gar nie, außer manchmal, da borge ich es mir von meinem Bruder (haha). Aber ich schlafe gut, seit ich da mitmache.“

SUZHUD: “ Ich habe nach 2 Tage abgebrochen, weil ich wichtige Sachen checken musste. Ich habe in den beiden Tagen jedoch besser geschlafen. Es ist schade für mich, dass ich abbrechen musste.“